Geschichte

Noch Tage bis zum Schützenfest


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Die Geschichte des BSV

Die Wurzeln der Kirmes in Barrenstein liegen noch vor der Gründung des Bürgerschützenvereines.

So stand in einer Tageszeitung vom 01. Oktober 1892 folgender Artikel

Hier bedankt sich ein Karussellbetreiber für die rege Beteiligung der Barrensteiner an seinem Fahrgeschäft.
Es ist anzunehmen, dass auch schon vorher Kirmessen in Barrenstein gefeiert wurden.

1922 wurde die Kirmes erstmals urkundlich erwähnt. Damals beantragte die örtliche Feuerwehr das Fest bei der Belgischen Besatzung. Mit zum Fest gehörten Umzüge mit Musik und Uniform. Samstags gab es zudem einen Fackelzug.

Bis 1934 wurde dann die Kirmes von der Freiwilligen Feuerwehr ausgerichtet.
In diesem Jahr wurde dann im Zuge der Gleichschaltung auf Initiative der NSDAP ein Deutscher Schützenverein gegründet, dem sich alle ortsansässigen Vereine anschlossen. Dieser Verein veranstaltete von nun an bis zum Kriegsausbruch das Volksfest.

Nach dem Krieg, man hatte Jahre des Elends und der Entbehrung erlebt, trafen sich 1947 sieben Barrensteiner in der „Altstadt“. Die Altstadt befand sich auf der heutigen Straße An St. Nikolaus“.
Hier wurden geistige Getränke für den Eigengebrauch hergestellt. Es war ein aus Zuckerrüben gebrannter Schnaps, der „Knorri Brandi“ genannt wurde. Man beschloss eine Kirmesgesellschaft zu gründen und einmal im Jahr ein Fest für alle Barrensteiner zu organisieren.
Ein Brauch war es am Samstagmorgen eine Strohpuppe, den “Zachäus, auf einer Leiter zum Festzeit zu tragen und der Puppe dort mit vier Schlägen die Zustimmung für die vier Kirmestage abzuverlangen. Dienstags wurde die Puppe dann verbrannt.
Samstags abends ging ein Fackelzug durch das Darf. Für diesen Fackelzug wurden teilweise auch Großfackeln, natürlich mit damals zur Verfügung stehenden Mitteln gebaut.
Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst und anschließendem Zapfenstreich. Dieser wurde und wird heute noch zum Gedenken an die Gefallenen der Kriege gespielt. Nachmittags fand der große Umzug statt. Der Klompenball am Montag hatte in den Gründungsjahren einen höheren Stellenwert und bildete den Höhepunkt des Festes. Der Dienstag war dann der Tag, an dem der aktuelle König gekrönt wurde.
Zum damaligen Schützenzug gehörten unter anderem auch ein Reiter- und ein Radfahrverein. Im Gründungsjahr nahmen immerhin schon ca. 70 Schützen am Umzug teil. Heute gehen ca. 120 im Schützenregiment mit.

1951 entschloss man sich das Fest von September auf das erste Wochenende im Juli zu verlegen. Diese Terminänderung wurde erforderlich, da der Septembertermin durch Schützenfeste benachbarter Vereine zu überfüllt war.

Der nächste Schritt in der Historie war 1978 die Umbenennung des Vereines von Kirmesgesellschaft in Bürgerschützenverein. In diesem Jahr wurde die Regimentsfahne gesegnet und erstmalig im Regiment mitgeführt.

Nachdem man das erste Jahr noch im Saal der Gaststätte Kaeter, Muchhausenerstr. Ecke Wevelinghovenerstr., gefeiert hatte, feierte man danach in der Regel im FestzeIt.

1983 wurde mit dem Bau der Bürgerschützenhalle begonnen.
Am 7. Januar 1984 fand dann die Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister der Stadt Grevenbroich statt. Die Halle wurde mit finanzieller Unterstützung der Stadt und einem erheblichen Aufwand an Eigenleistung erbaut.

Die Ermittlung des Schützenkönigs war in Barrenstein seit jeher ein schwieriges Unterfangen. Nicht immer war auf Anhieb ein König zu ermitteln. So musste auch schon einmal das Los entscheiden.

 

Die ersten zwei Schützenkönige, unter anderem auch Herr Hermann Schmitz (siehe Bild), wurden mittels Hahnenköppen ermittelt. Dieser Brauch wird heute noch in verschiedenen Vereinen gepflegt. Im Laufe der Jahre fielen die meisten Entscheidungen jedoch beim Schuss auf die Scheibe.

Dagegen war die Wahl des Präsidenten doch recht unkompliziert. Die ersten Präsidenten wurden für eine Amtsperiode von einem Jahr gewählt. Der erste Präsident hieß Vinzenz Vanderfuhr. Anschließend wechselten sich Werner Poschen und Josef Müller in schöner Regelmäßigkeit mit der Präsidentschaft ab.
Diese Reihe wurde in den 60‘er Jahren von Josef Weuthen durchbrochen.
Heinz Vanderfuhr führte den Verein als erster Präsident über mehrere Jahre, bis er dann Michael Pfeiffer abgelöst wurde. Auf Michael Pfeiffer folgte 2006 Matthias Huth, der den BSV 11 Jahre führte. Seit Oktober 2017 steht Detlef Wittig als Präsident an der Spitze des Bürgerschützenvereins.
Ein Verein besteht nicht nur aus Vorstand und den Majestäten, sondern wird durch seine Mitglieder getragen.


Allen Mitgliedern, die durch ihren Einsatz dazu beigetragen haben den Verein dorthin zu bringen, wo er heute steht, ein großes Dankeschön.


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